Warum du dein Austauschjahr in Malaysia verbringen solltest!

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Hallo Leute, :)

heute ist mal wieder Mittwoch und es kommt ein neuer Beitrag von einer Austauschschülerin. Diesmal berichtet euch Alina über ihr Austauschjahr. Sie war ein Jahr in Malaysia und sie kann euch das Land für ein Austauschjahr wärmstens empfehlen, ihr wollt wissen wieso… Dann lest jetzt weiter. :)

Warum du dein Austauschjahr in Malaysia verbringen solltest!

  1. Wegen der kulturellen Vielfalt

    Malaysia ist wunderbar einzigartig und kulturell vielfältig wie kaum ein Land auf diesem Planeten. Und nur in Malaysia ist es möglich, drei völlig verschiedene, absolut „fremde” Kulturen intensiv zu erleben.
    Bei den Chinesen kannst du im Februar zum Chinese New Year alle Verwandten besuchen und bekommst von jedem einen kleinen roten Umschlag mit Geld, lernst illegales Glücksspiel im Hinterzimmer deiner Gasturoma, erfährst dein chinesisches Sternzeichen und kaufst dir ein rotes Kleid/ rote Kleidung, weil es Glück bringt, das neue Jahr in rot zu starten. Du besuchst einen chinesischen Friedhof, in dem die Gräber kleine Fächer in der Wand in einem Zimmer sind und gehst in teure Läden shoppen.
    Im Juli zum Zuckerfest nach dem Fastenmonat besuchst du mit deiner malaiischen Familie gefühlt tausende Verwandte, und musst essen, überall essen. Als Austauschschüler kommt das sehr gelegen, denn man hat sowieso immer Hunger. Meine Mutter hat mir damals ein traditionelles Gewand/Kleid, einen Baju Kurung, genäht, und ich habe zwar sehr geschwitzt, war aber trotzdem sehr gerührt.
    Mit deiner indischen Familie feierst du im Oktober das Lichterfest Deepavali; du betrachtest tolle Kunstwerke, die in gefärbtem Reis auf den Boden gestreut werden, gehst mit der Großfamilie im Regenwald baden und betest im Tempel einen Elefantengott an. Du bereitest köstliches Essen zu und stelltst den Toten welches im Wohnzimmer hin, so lange, bis die Ameisen auch davon essen.
    Jede ethnische Gruppe spricht eine andere Sprache, und deine Gastfamilie, bei der du dein Jahr verbringst, wird dir ihre sicher beibringen, wenn du nett danach fragst.                                                                               „Hari Raya“ in der malaiischen Familie
                                               Mit Indern im Tempel, der Reis auf dem Boden, das Essen für die Verstorbenen


                                                                                                     – Chinesisches Neujahr

  2. Weil du nirgends dich selbst besser (er-)finden kannst

    In Malaysia brauchst du keinen großen Mut, auf die Leute zuzugehen, denn die kommen von alleine, sobald sie dich sehen. Man will dich kennenlernen, und vorallem: man lässt dir Raum, so zu sein, wie du bist. Du musst dich nicht toll kleiden oder sportlich sein, oder irgendwelche Anforderungen erfüllen – wenn du offen und freundlich bist, und bereit bist, dann wird man auch freundlich zu dir sein. Anpassen können solltest du dich, aber schwer ist das nicht, solange du dich selbst nicht zu wichtig nimmst und deinen Horizont erweitern möchtest. Auch du kannst der malaiischen Kultur und deinen Freunden Bereicherung bringen, zum Beispiel kannst du ihnen zeigen, dass auch Mädchen Fußball spielen können. Und durchaus ein Recht darauf haben, in der Schulmannschaft mitzuspielen. ;) Du kannst ihnen erzählen wie die deutsche Gesellschaft ist, und du kannst die Sachen aus einem ganz anderen Blickwinkel sehen, was deinen Horizont enorm erweitert. Und das ist jetzt nicht nur dummes Gerede, das meine ich wirklich so.

  3. Weil du einfach leben kannst

    Du hast eine Pause von all dem Stress. Du musst nichts für die Schule machen, du musst nicht auf Schulaufgaben lernen und du musst keinen Tanzpartner für die Prom finden, die gibt es nämlich nicht. Du kannst tun, was du gerne tust, und einfach leben! Mit deinen Freunden über den Nachtmarkt bummeln, ins Kino gehen oder ins Fitnessttudio (auch, wenn es egal ist, dass du 20 Kilo Übergewicht hast), mit deiner Familie an den Strand fahren, der in Malaysia im allerschlimmsten Fall 100 Kilometer entfernt ist und meistens nur fünf. Du kannst Kampfsport lernen oder Arabisch oder Nähen oder auch nicht – du kannst tun, was dir gefällt, und ich finde, das macht Leben aus.


  4. Weil du Freunde findest

    Du findest Freunde fürs Leben. Menschen, die sich unglaublich für dich interessieren und dir gerne helfen, wenn du am Anfang Probleme hast. Und die dich immer in Erinnerung behalten und deine Rückkehr nach Malaysia kaum abwarten können. Und vor allem, Menschen, die dich so lieben wie du bist und nicht aufgrund von Oberflächlichkeiten. Das bereichert dein Leben definitiv für immer.

    Ich habe Malaysia nie bereut, und jedem, der kulturelle Diversität und Herzlichkeit erleben will, während er unter Palmen sein Leben genießt, und der den Willen mitbringt, sich anzupassen, dem kann ich dieses Land nur wärmstens ans Herz legen. Falls ihr noch irgendwelche Fragen habt, könnt ihr mir auch gerne eine Mail schreiben. (alina.achtziger@web.de) oder auf Facebook „Alina Achtziger”. Ich antworte euch gerne <3

So das war es auch schon wieder. Ich hoffe euch gefallen die Einblicken in die verschiedensten Länder. Vielleicht war ja sogar schon das eine oder andere Reiseziel für euch dabei. ;)

Bis zum nächsten Mal
Ravina :*

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Hallo ich bin Ravina. Auf diesen Blog werde ich über verschiedene Sachen schreiben, über meine Reisen, mein Austauschjahr und auch über Lifestyle und Fashion. Ich freue mich über eure Kommentare. :)

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